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In der Mitte der herrlichen Natur des Landschaftsschutzgebietes Cerová
Vrchovina, am linken Ufer des Flüsschen Gortva befindet sich das Dorf
Blhovce. Es ist ungefähr 25 Km südwestlich von der Kreisstadt Rimavská
Sobota entfernt. Der Kataster des Dorfes breitet sich in einer
tektonischen Niederung auf einer Fläche von 1874 Hektar und es wohnen
hier ungefähr 820 Einwohner. Das ursprüngliche Dorf lag damals ungefähr
1 Kilometer von heutiger Lage, was beweisen auch die unmarkanten
Fundamente der Landhäuser. Zum erstenmal wurde es in einem Schriftstück
als Eigentum der Familie Jolsvai im Jahre 1427 erwähnt. Später wurde
Blahovce Königseigentum und allmählich wurde es zur Burgherrschaft
Fiľakovo zugeordnet. Nach Ende des türkischen Kriegs wurde es als
Eigentum der Familie Koháry und Coburg. Im Jahre 1890 traf das Dorf ein
Brand und fast ganz wurde niedergebrannt. Die römischkatholische Kirche
St. Maria Magdalena aus dem Spätbarock (1777) hatte dem Brand
widergestanden und sie steht dort bis heute. Sein klassizistisches
Interieur wurde nach dem Krieg im Jahre 1946 renoviert. Im Dorf lebten
schon seit Jahrhunderten mehrere Nationalitäten. 77% melden sich zur
ungarischen Nationalität, 11,5% zur slowakischen Nationalität und 10,5%
der Population bilden die Zigeuner. Die Einwohner beschäftigen sich
hauptsächlich mit der Landwirtschaft. Im Blahovce funktioniert ein
Kindergarten, eine Grundschule und es werden regelmäßig auch die
Bürgerszeitung herausgegeben. Den Bürgern stehen einige Geschäfte mit
gemischtem Sortiment, Fußballplatz, ein Kulturhaus und Trauerhaus zur
Verfügung. Die Umgebung von Blahovce bietet Möglichkeiten für
interessante aber anspruchlose Märsche.
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